Artikel in M – Meir (Mair) Rabbi
Mystik
Mystik, auch: Geheimnisse der Thora.
I. Name, Bedeutung, Begriff, Wesen und Charakteristik. Unter »Mystik« verstehen wir hier die zweite Entwicklungsgestalt der jüdischen Geheimlehre, wie dieselbe in der nachtalmudischen Zeit von 500 n. bis gegen das elfte …
Mussafgebet
Zusatzgebet. Für den Gottesdienst an Shabbath-, Neumondsund Festtagen bestimmte das mosaische Gesetz außer dem täglichen Morgen- und Abendopfer die Darbringung noch anderer Opfer, die der Bedeutung und der Heiligkeit des betreffenden Tages entsprechen. Dieselben waren …
Morgengebet
Der Morgen, der Tagesanbruch, das Wiedererscheinen des Tageslichts übt eine gewaltige Macht auf das religiöse Gemüt aus, und »Gebet« ist die natürliche Stimmung des menschlichen Herzens. Sehr früh hat daher auch das Judentum diesem …
Mizwa – Barmizwa
Sohn des Gebotes, Verpflichteter zur Gesetzesvollziehung. So heißt im rabbinischen Schrifttum der Sohn jüdischer Eltern bei seinem Eintritt in das Alter, wo er zur Übernahme der Religionspflichten reif wird. Nach talmudischem Gesetz beginnt dasselbe nach …
Mischna
Mischna. Feststellung und weitere Normierung des Gesetzes (der Ha-lacha) sowie das ausgelegte, festgestellte und weiter normierte Gesetz (Halacha) selbst: also der Ausbau des Schriftgesetzes und das durch Tradition und Schriftforschung ausgebaute erweiterte Schriftgesetz.
I. Name und …
Mischehe
Mischehe. Die Zulässigkeit oder Nichtzulässigkeit einer Ehe zwischen zwei Personen, Mann und Weib, verschiedenen Glaubensbekenntnisses, hier zwischen Juden und Nichtjuden, kam im Judentum sehr früh zur Erörterung, und hat im Laufe der Zeit verschiedene Modifikationen …

