Religionsphilosophie

No Comments
 
 

Weisheit. Die Religionsphilosophie, die auf For­schung nach Grund, Zweck, Ziel usw. beruhende Erkenntnis der Religion in ihren Lehren und Gesetzen — war bei den Juden früh heimisch. In dem bibli­schen Schrifttum sind die Mahnrufe: »Dir ist es gezeigt worden zu erkennen, dass der ewige Gott ist und keiner mehr! « »So erkenne es heute und führe es deinem Herzen zu, dass der ewige Gott ist, im Himmel oben, auf der Erde unten, sonst keiner!« »Erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm mit williger Seele.« »Nur dessen rühme sich der Ruhmsüchtige: betrachten und mich erkennen, spricht der Ewige«, welche auf die Erwerbung dieser Er­kenntnis dringen und sie gewisserma­ßen den Israeliten zur Pflicht machen. Gott, sein Wesen, seine Eigenschaften, die Schöpfung, die Welt, der Mensch, seine Seele, die menschliche Willens­freiheit, die göttliche Vorsehung, die Offenbarung, das Gesetz, die Unsterb­lichkeit, die Vergeltung u. a. m. bilden die Themata derselben; sie sollen ver­standesgemäß erforscht und nach Ver­nunftsgründen dem Menschen vorge­führt und erklärt werden. Die Religionsphilosophie hat nicht das vo­raussetzungslose Denken, das aprioris­tische Forschen der Philosophie zu ih­rer Grundlage, sondern geht von dem Positiven, der Offenbarungslehre aus und will Gott in dem Spiegel seiner Werte, in der Natur und in der Ge­schichte gleichsam nachblicken, auf­schauen und nachweisen. Zu der Ge-stak, wie sie uns in dem biblischen Schrifttum vorliegt, bemerken wir eine Verschiedenheit ihrer Darstellung, die auf eine geschichtliche Entwicklung hinweist. In den Büchern des Penta­teuchs und der Propheten haben wir meist nur die Mitteilung der Resultate dieser Forschung in kurzen Sätzen, aber nicht ihren Ideengang selbst in seinem langsamen Fortschreiten und in den logischen Herleitungen von Satz zu Satz, wie wir dies in den Lehrsyste­men der Philosophie gewohnt sind. Der religiöse Dichter oder der Prophet liebt es, die Prämissen früher in seinem Gemüte mit sich selber abzumachen und darauf mit den gewonnenen ferti­gen Resultaten aufzutreten. So beginnt der Prophet, der über die göttliche Vor­sehung und Vergeltung spricht, gleich­sam aus der Mitte seiner Betrachtung mit dem Satze: »Der Hort, ganz ist sein Werk, denn all seine Wege sind Recht; ein Gott der Treue ohne Unrecht; ge­recht und redlich ist er!« oder: »Gehet jetzt, denn ich, ich bin es, kein Gott bei mir; ich töte und belebe, verwunde und heile und niemand rettet aus meiner Hand!« Erst die Schriften des dritten Teils der Bibel, der Hagiographen, bringen vollständig abgerundete, religi­onsphilosophische Abhandlungen. So behandelt das Buch Hiob die Vergel­tungslehre oder »Die Leiden des Ge­rechten im Einklange mit der göttlichen Gerechtigkeit«, das philosophisch sämt­liche Meinungen dafür und dagegen mit ihren Vertretern anführt und sie wider­legt, bis es zuletzt zu einem andern Re­sultat gelangt, das als die erwiesene Lehre dargestellt wird. Ebenso philo­sophiert das Buch Koheleth über die Bestimmung des Menschen, das höchste Gut und die Idee der Unsterb­lichkeit. Auch die Psalmbücher haben in einzelnen Psalmen zusammenhän-

  • stammhalter hamiten

  • gamaliel sprüche der väter
  • stammhalter hamiten
  • warum liest man micah 7:18-20 zu jom kippur
[essb-fans style="flat" cols="4"]

Luach for Vienna, Austria

  • 22. June 2017
  • 28 Sivan 5777
  • כ"ח סיון תשע"ז
  • Zmanim
    • Alos HaShachar: 00:12
    • Netz: 02:52
    • Earliest Tallis: 01:22
    • Latest Sh'ma: 06:54
    • Chatzos: 10:56
    • Mincha Gedola: 11:36
    • Mincha Ktana: 15:38
    • Plag Hamincha: 17:19
    • Shkiah: 19:00
    • Tzet haKochavim: 20:08
  • Shabbos
    • It will come tomorrow.
    • Candle light : 23. June 2017 18:43
    • Shabbos ends: 24. June 2017 20:08
  • Weekly Torah reading
    • Chapter: Korach
    • Haftara: Isaiah 66:1 - 66:24 (Shabbat Rosh Chodesh)
  • Holidays
    • Upcoming date: Tzom Tammuz
    • will come on Tuesday
      11. July 2017
      17 Tammuz 5777

More from our blog

See all posts
No Comments