Rabh

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Rabh, oder Abba R., auch: Abba der Große (der lange), Gesetzes- und Volkslehrer, Amora, bedeutende tal­mudische Persönlichkeit (vom J. 167 – 247 n.), Mitschöpfer des neuen Auf­schwunges des Halachastudiums auf babylonischem Boden.

I. Sein Leben und Wirken. Der Va­ter Abbas war Akiba bar Abba aus Kaphri, der Bruder des rühmlichen be­kannten Gesetzeslehrers Chija; seine Mutter hieß Martha, welche die Stief­schwester ihres Gatten war. Seinen ers­ten Unterricht erhielt er im Elternhause von seinem Vater; seine Mutter war ihm früh gestorben. Aber auch seines Vaters hatte er sich nicht lange zu er­freuen, denn auch er starb bald darauf. So blieb ihm nichts übrig, als seinen oben genannten Oheim R.Chija aufzu­suchen, der nach Palästina zum Lehr­hause des Patriarchen R. Juda I. in Se­phoris ausgewandert war. Abba begab sich dahin und wurde freundlich auf­genommen, das Haus des Oheims er­setzte ihm das Elternhaus. Unter der Leitung desselben entwickelte sich rasch sein reich begabter Geist. Voll Lernbegierde überhäufte er seinen Oheim mit Fragen, sodass dieser ihm oft zurief: »Wann wirst du endlich be­greifen, dass man den Lehrer nicht mit zu vielen Fragen quälen darf! « So wurde er von ihm für das Lehrhaus, wo der Patriarch seine halachischen Vorträge hielt, vorbereitet, das er, wenn auch noch in jugendlichem Alter, mit seinem Oheim oft besuchte, von dem er sich alles, was ihm unverständlich schien, erklären ließ. R. Chija wurde nicht müde, die Kenntnisse seines wiss­begierigen Schülers zu erweitern, so­dass er bald die Aufmerksamkeit der Gelehrten auf sich lenkte. Auch der Pa­triarch erkannte in ihm den vielver­sprechenden Geist und bestimmte ihn für die Schülerreihe, die unmittelbar vor ihm während des Vortrages ihren Platz einnahm. R. Jochanan, sein Zeit-und Studiengenosse, erzählte von ihm, er habe es aus der 17. Reihe seines Sit­zes mit Bewunderung gesehen, wie in den Gesetzesdiskussionen aus dem Munde des Abba zum Munde des vor­tragenden Patriarchen die Beweise und Gegenbeweise gleich Feuerfunken sprühten, ohne dass er deren Inhalt zu fassen im Stande war. Von großem un­berechenbarem Nutzen waren für ihn die 30 Tage, wo sein Oheim in Folge eines sich zugezogenen Verweises (Nesiphabannes) das Lehrhaus nicht besuchen durfte. Er hatte nun Zeit, den Wissensdrang seines Neffen zu befrie­digen, ihn mit allen Fächern des Ha­lachastoffes bekannt zu machen und ihn für seinen künftigen Beruf vorzu­bereiten. Das Halachastudium in Pa­lästina hat in dem Lehrhause des Patri­archen seinen höchsten Gipfelpunkt erreicht, es war ein Sinken desselben zu befürchten. Dagegen sollte für dasselbe

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Luach for Vienna, Austria

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