Priestersegen

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PreistersegenName des von den Priestern (Ahroniden) dem Volke zu er­teilenden Segens, der einen Bestandteil des Tempels- und Synagogengottes­dienstes bildete. In 3. Mose 9. 22. lesen wir, dass Ahron, als er zum ersten Male den Priesterdienst verrichtet hatte, am Schluss desselben den Segen über das Volk sprach: »Und Ahron erhob seine Hände über das Volk und segnete es, da er herabgekommen war von der Darbringung des Sündenopfers, des Ganzopfers und der Friedensopfer.« Das Gesetz über diese Segenserteilung durch den Priester, das denselben zum Bestandteil des Gottesdienstes macht, hat das 4. Buch Mos. 6. 2127; es lau­tet: »Rede zu Ahron und seinen Söhnen wie folgt: So segnet die Iraeliten, spre­chet zu ihnen: Der Ewige segne dich und hüte dich; der Ewige lasse dir sein Antlitz leuchten und sei dir gnädig; der Ewige wende dir sein Antlitz zu und er­teile dir den Frieden! « »So leget meinen Namen auf die Söhne Israels und ich werde sie segnen.« Der Priestersegen wurde ein integrierender Teil des täg­lichen Gottesdienstes, wo er, nach obiger Angabe, den Schluss desselben bildete. Mehreres über ihn, über seine Verwendung in dem späteren Tempel­gottesdienst, seine Modifikation in dem Synagogengottesdienste, seine Bedeu­tung, Auffassung und Wichtigkeit, hat das talmudische Schrifttum. Wir brin­gen aus demselben:

I. Über den Priestersegen im Tem­pelgottesdienste. Derselbe wurde im Morgengottesdienste von den Priestern nach der Darbringung des täglichen Morgenopfers und nach der Räuche­rung auf den Stufen der Vorhalle des inneren Tempelraumes gesprochen und zwar unter feierlicher Aussprechung des vierbuchstabigen Gottesnamens, Tetragammaton und ohne Absätze bei den drei Teilen desselben. Die Priester standen mit dem dem Volke zugewand­ten Gesichte, ihre Hände hatten sie auf dem Haupte und sprachen den Segen. Eine vierte Förmlichkeit zu diesen führte der Gesetzeslehrer R. Jochanan b. Sakai ein, dass die Priester vorher ihre Sandalen oder Beschuhung ableg­ten, was im Orient als Zeichen der Ver­ehrung galt. Der Text des Priesterse­gens durfte in keiner anderen Sprache, etwa übersetzt, als in der Textsprache, hebräisch, vorgetragen werden. Diese Angaben werden als gesetzliche Be­stimmungen näher begründet beschriftungen tirol.

a.  Die Bestimmung der Zeit des Priestersegens nach der Darbringung des Morgenopfers wird, wie schon oben erwähnt, auf 3. M. 9. 22, den Be­richt, dass Ahron am Schluss der Opfe­rung das Volk segnete, begründet fliesenleger tirol unterland.

b. Die von der deutlichen und feier­lichen Aussprechung des vierbuchsta­bigen Gottesnamens in demselben ist nach 4. Mos. 6. 27: »Und sie sollen meinen Namen über die Söhne Israels aussprechen und ich werde sie segnen.« Nach anderen Angaben soll man von dieser lauten und deutlichen Ausspre­chung des vierbuchstabigen Gottesna-

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