Pirke Abot – Sprüche der Väter »

28. Januar 2011 – 20:42 | Kommentare deaktiviert

DIE GOTTESLEHRE – IHR URSPRUNG UND IHRE GESCHICHTE
MOSES EMPFING DIE THORA, DIE
Gotteslehre, am Berge Sinai (in einer schriftlichen und mündlichen Gestalt. Die schriftliche Lehre enthielt die nach ihm ge­nannten fünf Bücher. In der mündlichen Lehre, …

Den vollständigen Artikel lesen »
D – Dogmen
A – Agada
K – Kabbalah
L – Laubhütte
B – Barkochba
Home » N - Nahrung

Name

Eingereicht on 26. November 2011 – 13:42No Comment

Namen. Personennamen, Beinamen, auch Spitznamen. Die Personennamen in der Bibel und in der nachbiblischen Literatur des Judentums liefern bei Be­achtung ihrer geschichtlichen Entwick­lung und Gestaltung einen nicht unbe­deutenden Beitrag zur Kenntnis des jüdischen Volkstums, seines Lebens und seiner Sitten und machen so einen beträchtlichen Abschnitt seiner Kultur­geschichte aus.

I. Bezeichnung, Begriff, Bedeutung und Würdigung. Der hebräische Aus­druck für »Name« ist schem, pl. Sche­moth. Derselbe bedeutet ursprünglich »Kennzeichen«; in Bezug auf Men­schen die Kennzeichnung des einen von dem anderen nach seiner äußeren oder inneren Eigenheit, als die ihm zukom­mende Benennung, die Bezeichnung, also den Namen nach seiner Individua­lität. In weiterem Sinne jedoch versteht man unter ihm auch: »Ruhm«, »Anse­hen«, »Würde«, »Erinnerung« und »Gedächtnis« als Angabe des sittlichen Wertes und der Bedeutsamkeit einer Person. So hat die Bibel die Aussprü­che: »Männer von Namen«, d.h. von Ruhm; »sich einen Namen (Ansehen) verschaffen«; »ich werde deinen Namen groß machen« (1. M. 12. 2.); »ewiger Name« (Erinnerung); sowie entgegen­gesetzt: »ohne Namen« (Ruhm); »den Namen (Gedächtnis) vertilgen«; »Der Name (d. h. das Gedächtnis) der Frev­ler verwest« u. a. m. Eine noch weitere Bezeichnung dieses Wortes ist die der Zugehörigkeit, der Kraft und Voll­macht einer Person, für die etwas ge­schieht, als z. B. in dem Ausspruch: »Er baute ein Haus im Namen des Herrn.. So bezeichnet dieser Ausdruck neben dem Namen der Geburt auch den des Verdienstes; nächst der leiblichen Be­nennung auch die sittliche und geistige: die Eigenheit, wie der eine Mensch von dem anderen sich auch durch seine er­rungenen sittlichen Vorzüge unter­scheidet und der Welt sich bekannt ge­macht hat. Es braucht kaum erinnert zu werden, dass von beiden letzteren der Vorzug zuerkannt und derselbe als der zu erringende aufgestellt wird. Es dürfte nicht übrig erscheinen, einige Lehren und Sprüche aus Bibel und Tal­mud darüber hier anzuführen. »Ein (guter) Name ist vorzüglicher als viel Reichtum«; »Ein guter Name ist besser als gutes Öl, und der Tag des Todes als der der Geburt«; »Wer einen guten Namen sich erwirbt, erwirbt ihn für sich selbst, und wer Gelehrsamkeit (Worte der Thora) sich aneignet, eignet sich geistiges Leben (das Leben in der zukünftigen Welt) an«; »Drei Kronen gibt es«, lehrte R. Simon (im dritten Jahrhundert n.), »die Krone der Lehre (Thora), die Krone des Priestertums und die Krone der Obrigkeit, aber die Krone eines guten Namens überragt sie alle«; ferner: »Drei Namen hat der Mensch: den einen von seinen Eltern, den anderen von den Leuten und den dritten nach dem Buche seiner Schöp­fung (seiner Naturbegabung), welcher von diesen ist der vorzüglichste?« Ko­heleth hat es in einem Spruch erklärt: »Besser ist ein guter Name als gutes Öl und der Tag des Todes vorzüglicher als der der Geburt«; »Vier Eigenheiten be­merken wir bei den Namen. Es gibt Leute mit schönen Namen und ebenso schönen Taten; mit schönen Namen, aber mit hässlichen Taten: mit häss­lichen Namen und hässlichen Taten und endlich mit hässlichen Namen, aber mit schönen Taten. « Bezeichnend dafür ist die dem Lehrer R. Jochanan (im dritten Jahrhundert n.) zugeschrie­bene Schlussrede nach Beendigung des Hiobbuches: »Der Mensch stirbt und das Vieh wird geschlachtet, alles ver­fällt dem Tode. Heil dem, der groß in der Thora geworden, sich in derselben abgemüht und seinem Schöpfer Freude bereitet; mit einem guten Namen groß geworden und im guten Namen gestor­ben«, von demselben heißt es: »Besser ist ein guter Name als gutes Öl.. Fer­ner gehört hierher der Lehrspruch eines anderen: »Und ich mache dir einen Namen gleich dem Namen der Großen« (1. Chr. 17, 8), das ist, wenn im Gebet wiederholt wird: »Gott Jakobs.« Den Gegensatz zu diesem durch gute Werke errungenen Ehrennamen bildet der böse Name, der verdient oder unver­dient dem Menschen beigelegt wird. Unverdient einem Menschen einen »bösen Namen« beizulegen, ist sünd-

Users who found this page were searching for:

  • naam sufi in de middeleeuwen
  • www.biebel über aethiopien
  • towje bedeutung
  • significado do nome spitznamen
  • gemalo metatron
  • dieter graumann döner morde
  • nudel gemali
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Facebook

      Popular Social