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28. Januar 2011 – 20:42 | Kommentare deaktiviert

DIE GOTTESLEHRE – IHR URSPRUNG UND IHRE GESCHICHTE
MOSES EMPFING DIE THORA, DIE
Gotteslehre, am Berge Sinai (in einer schriftlichen und mündlichen Gestalt. Die schriftliche Lehre enthielt die nach ihm ge­nannten fünf Bücher. In der mündlichen Lehre, …

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Nahrung

Eingereicht on 26. November 2011 – 09:02No Comment

Nahrung, auch: Speise. Wir haben über dieses Thema in dem jüdischen Schrifttum eine Fülle von Angaben und Schilderungen, die uns über den Le­bensunterhalt und dessen Erwerb bei den Israeliten von den ältesten Zeiten bis zum Schluss des Talmud (gegen 500 n.) Auskunft erteilen. Ein Interesse dürfte diese Arbeit heute noch haben, weil sie uns die Diätetik unserer Alten vorführt, die zur Lösung der Frage von dem hohen Lebensalter und der gesun­den und kräftigen Leibesbeschaffenheit unserer Ahnen manche Winke gibt. Mögen dieselben ihre wohlverdiente Beachtung bei uns finden.

I. Nahrungsmittel und deren Zube­reitung. Die Nahrungsmittel sind von vegetabilischen und animalischen Stof­fen.

A. Die vegetabilischen Nahrungs­mittel waren die älteren, verbreitetes-ten und allgemeineren, die aller Volks­schichten. Es gehörten hierher:

a. die verschiedenen Getreidearten: Weizen, Gerste, Spelt, Hirse, Bohnen, Linsen, Hafer, Roggen, Reis, Mais, Erbsen u. a. m. Von diesen wurden mehrere Arten in den Ähren am Feuer geröstet und besonders in der Erntezeit gegessen; sonst wurden sie zu Mehl ge­mahlen, aus dem man Brot, Kuchen und andere Speisen buck.

a) »Brot«. Der hebräische Name für Brot, »Lechem«, bedeutet auch »Mahl«, Brot war daher gewöhnlich zur täglichen Speise. Dasselbe wurde aus Weizen- und Gerstenmehl bereitet. Gerstenbrot wurde von der ärmeren Klasse gegessen. Ein Mann aus Baal­schelischa überreichte dem Propheten zwanzig Gerstenbrote für seine Jünger; auch die des Ehebruchs verdächtige Frau sollte Gerstenbrote zu ihrem Op­fer bringen. Doch wurde auch Brot aus Hirse und Spelt bereitet, welches die gröbste Backart war.

b) Der Kuchen, von dem mehrere Arten genannt werden: 1. Der Kohlen­oder Aschenkuchen, von dem der Pro­phet Elia auf seiner Flucht vor Isebel mehrere erhielt. Dieselben waren aus Weizenmehl, doch auch in Teuerungs­zeiten aus Gerstenmehl. Sein Name rührt davon her, weil er, nachdem er gekrustet war, mit glühender Asche oder Sand bedeckt wurde. Es war die niedrigste Kuchenart. 2. der Pfannku­chen, der auf der Pfanne, in Öl geba­ckene. 3. Blechkuchen, den man auf dem Blech buk und zuvor dessen Teig in Öl knetete. Nachdem derselbe geba­cken war, wurde er in Stücke gebro­chen und mit Öl übergossen; beide letztere Arten wurden zu Speiseopfern verwendet. 4. Herzkuchen, ein blätter-

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