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28. Januar 2011 – 20:42 | Kommentare deaktiviert

DIE GOTTESLEHRE – IHR URSPRUNG UND IHRE GESCHICHTE
MOSES EMPFING DIE THORA, DIE
Gotteslehre, am Berge Sinai (in einer schriftlichen und mündlichen Gestalt. Die schriftliche Lehre enthielt die nach ihm ge­nannten fünf Bücher. In der mündlichen Lehre, …

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Laubhütte – Sukkah

Eingereicht on 30. März 2011 – 06:50No Comment

Laubhütte. Das Laubhüttenfest in seiner Bedeutung als dankbare Aner­kennung der Gottesfürsorge (Vorsehung Gottes) in dem Erhaltenen und dem uns Gewordenen oder des göttlichen Wal-tens in der Geschichte des jüdischen Volkes in seiner Vergangenheit, Gegen­wart und Zukunft hat zur symbolischen Darstellung dieser Idee das Gebot zur Errichtung von Laubhütten, um in denselben die sieben Tage des Festes zu wohnen. Dasselbe lautete: »In Hütten sollt ihr sieben Tage wohnen; jeder Ein­heimische in Israel wohne in Hütten. Damit eure Nachkommen wissen, dass ich die Söhne Israels in Hütten habe wohnen lassen, da ich sie aus Ägypten geführt, ich der Ewige, euer Gott!. In Bezug auf die Vollziehung dieses Ge­setzes sowie über dessen Bedeutung hat das talmudische Schrifttum mehrere Lehren und Anordnungen.

I. Bau der Laubhütte. Darüber wa­ren die traditionellen Grundbestim­mungen: »Die Höhe der Laubhütte darf nicht über zwanzig Ellen und nicht unter zehn Handbreiten sein.. Als Grund hierzu wird angegeben, weil man bei einer größeren Höhe im Schat­ten der Wände, aber nicht im Schatten der Decke sitze; auch weil es alsdann den Charakter einer Hütte verliere. Der innere Raum soll mindestens so groß sein, dass er den Tisch zur Abhal­tung des Mahls und den größten Teil eines menschlichen Leibes fasse. Wände soll es wenigstens drei geben, aber es genügt auch bei zwei Wänden mit einem kleinen Ansatz zur dritten Wand. Von der Festigkeit derselben heißt es, »dass sie jeden Sturm gut aushalten müsse«. Zur Decke darf gebraucht werden: von dem Erdwachstum, was jedoch nicht mehr an der Erde wurzelt, sondern von ihr abgeschnitten ist, auch keine Gefäße oder zu Gefäßen verar­beiteten Pflanzen; keine Gegenstände, die verunreinigungsfähig sind. Die Be­deckung muss so dicht sein, dass ihr Schatten in der Laubhütte größer ist, als das Sonnenlicht. Weiter sorgte man für verschiedene Verzierungen, worauf sich der Ausspruch bezieht: »Das ist mein Gott, dessen will ich mich rüh­men, d. h. vollziehe zierlich seine Ge­bote.« Nach Nehemia 8. 17; Esra 3. 4. baute man Hütten in der Stadt auf den platten Dächern der Häuser, in den Höfen der Häuser, auf freien Plätzen der Stadt sowie in den Vorhöfen des Tempels. Man schmückte dieselben aus mit Laub von zahmen und wilden Öl­bäumen, von Myrthen, Palmen und dichtbelaubten Bäumen.

II. Wohnen in der Laubhütte. Das mosaische Gesetz hat darüber: »In

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