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28. Januar 2011 – 20:42 | Kommentare deaktiviert

DIE GOTTESLEHRE – IHR URSPRUNG UND IHRE GESCHICHTE
MOSES EMPFING DIE THORA, DIE
Gotteslehre, am Berge Sinai (in einer schriftlichen und mündlichen Gestalt. Die schriftliche Lehre enthielt die nach ihm ge­nannten fünf Bücher. In der mündlichen Lehre, …

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Kalender

Eingereicht on 3. März 2011 – 13:22No Comment

I. Name und Bedeutung. Die Wis­senschaft des jüdischen Kalenderwe­sens hat eine Menge von Benennungen und Kunstausdrücken zur Bezeichnung ihrer Resultate in den verschiedenen Teilen und Zweigen desselben. Es ist daher von nicht geringem Nutzen zur Erleichterung der Kunde des Kalender­wesens, sich von vornherein mit den­selben bekannt zu machen. Da sie den verschiedenen Teilen dieser Disziplin angehören, so gewähren sie in ihrer Zusammenstellung zugleich eine Über­sicht, gleichsam ein Gesamtbild des ganzen Kalenderwesens. Der Name »Kalender«, lateinisch »calendae«, be­zeichnete im römischen Altertum den Monatsanfang, ein Ausdruck, der auch im Talmud als eine allgemeine Benen­ nung der heidnischen römischen Feste vorkommt.(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) Dagegen ist derselbe im jü­dischen Schrifttum nach seinem späte­ren und in unserem Sinne als Bezeich­nung der kalendarischen Einteilung der Zeit in Jahre, Monate, Wochen, Tage, Tageszeiten, Fest- und- Feiertage etc. nach dem Sonnen- und Mondlauf nicht gebräuchlich. Die älteste Benennung dafür ist: »Monatsbestimmung«, Ke­buitha de jarcha; später »Neumonds­heiligung«, Kiddusch hachodesch, ge­nauer: Kiddusch hachodesch al pi rëijah, »Neumondsbestimmung« auf Grund der Beobachtung der Neu­mondsichel und Kiddusch hachodesch al pi cheschbon, Neumondsbestim­mung nach der Kalenderrechnung. Als Lehre und Disziplin: Jediah bekebiutha de jarcha, Kenntnis der Neumondsbe­stimmung; auch: Halachoth Kiddusch hachodesch, »Normen, Gesetze für die Bestimmung des Monats, Neumonds«; allerdings Bezeichnungen, die sich zu­nächst nur auf einen Teil des Kalender­wesens beziehen, aber auch das Ge­samtwesen des Kalenders angeben sollen. Ein zweiter Name ist; Ibbura, oder Ibronoth, »Einschaltungen«, mit der näheren Angabe: Ibbar hacho­desch, Einschaltung (eines Tages) bei Monaten; Ibbar haschana, Einschal­tung bei Jahren (eines Monats), Benen­nungen, die uns schon in das Kalender­wesen einführen, wovon bekanntlich ein Teil von den Gesetzen der Einschal­tung eines (des 30.) Monatstages und der Einschaltung eines Jahresmonats

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