Gamliel II. – Talmud

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Gamliel II. Gamliel, Rabban, auch (zum Unterschiede von seinem Großvater Gamliel I.) R. Gamliel von Jabne, Jamnia. Gesetzes- und Volkslehrer, Tana, der nach dem Tode R. Jochanan b. Sakai das Patriarchat erhielt und das Präsi­dium des Synhedrion (von 80 bis 118 n.) führte.

I. Geburt, Herkunft, Bildung, Kennt­nisse, Familien- und Privatverhältnisse, Hauswesen, Eigenschaften und Lebens­weise. Seine Geburt und Herkunft ha­ben eine Reihe großer Ahnen zu ihrer Verherrlichung, die ihre Abkunft bis auf das davidische Königshaus hinauf­führen. Unser Gamliel war ein Urenkel Hillels, ein Enkel Gamliels I. und der Sohn des R. Simon ben Gamliel, sämt­lich Männer, die dem Volke als Ge­setzes- und Volkslehrer und dem Syn­hedrion als Präsidenten vorstanden und so die Stützen und Zierden des Ju­dentums waren. In Jerusalem (gegen 10 n.) geboren, erhielt er in dem edeln Hause seines Vaters eine sorgfältige Er­ziehung. Sein Großvater Gamaliel I. lebte noch und verwaltete das Präsi­dium des Synhedrions. Oft erinnerte sich Gamliel II. in seiner späteren Amt­stätigkeit der Richtersprüche seines Großvaters, die er stets mit viel Pietät erwähnt. Früh erlangte er die Reife eines Gesetzeslehrers, so dass er noch während der Lebenszeit R. Jochanan ben Sakais, des Synedrialoberhauptes in den ersten Jahren nach der Zerstö­rung des Tempels, Gesetzesentschei­dungen traf. Seine Jugend fiel in die stürmischen Jahre des verzweiflungs­vollen Nationalkampfes gegen die Be­drückungen der römischen Herrschaft in Palästina. Auch sein Vater R. Simon ben Gamliel wurde von der Kriegsbe­wegung fortgerissen, er schloss sich den Aufständischen an und feuerte zum Krieg gegen Rom an. Das kostete ihn das Leben, er wurde nach dem un­glücklichen Ausgange des Krieges hin­gerichtet. Mit Mühe entrann sein Sohn, unser Gamliel II einem gleichen Schick­sal. R. Jochanan ben Sakai, das Haupt der Friedenspartei, verwendete sich für ihn bei Titus und rettete sein Leben. Diesem folgte nun der Gerettete nach Jamnia, wo ihm die Besitzungen seines Vaters wiedergegeben wurden. Er hatte große Ländereien, die er zur Bearbeitung Freigärtnern für einen bestimmten Teil vom Bodenertrag überließ. Hier führte er einen gebildeten Hausstand, der an Glanz dem seiner Ahnen nicht nachgab. Man befleißigte sich der griechischen Sprache und Kunst und beschäftigte sich mit verschiedenen Wissensfächern. Im Volke herrschte damals in Folge der Ge­walttaten der römischen Landpfleger eine tiefe Abneigung gegen alles Fremd­artige, Griechische und Römische, aber man verübelte diese Ausnahme dem Hause R. Gamliels nicht, weil es oft mit den Spitzen der römischen Herrschaft in Berührung kam und die einzige Vertretung der Juden bei denselben bildete. In seinen späteren Gesetzesbestimmungen benutzte er diese sich angeeigneten Kenntnisse in den verschiedenen Wissensfächern. Geometrische Kenntnisse wendete er zur Ermittlung der Ortsentfernung der

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